AtomMüllEndlager Asse: Werte von Cäsium-137 und Kobalt-60 stark erhöht

Die Strahlenschützer, so die Behörde, "haben sichergestellt, dass alle Schutzmaßnahmen ergriffen und eingehalten werden, die zur Sicherheit der Beschäftigten erforderlich sind". Über die Herkunft der lokalen Verseuchung rätseln die Experten noch. Dort, wo die hohen Cäsiumwerte gemessen wurden, registrierte das BfS auch leicht erhöhte Strahlung von Kobalt-60. Festgestellt wurde die gefährliche Cäsium-Belastung in einem Bohrloch, das der frühere Asse-Betreiber Helmholtz-Zentrum München eingerichtet hatte.

Das BfS will die in der Asse eingelagerten 126.000 Fässer Atommüll zurückholen, weil die Langzeitsicherheit nicht gegeben ist. Ob dies gelingt, hängt auch davon ab, ob die Bergleute viele Jahre ohne gefährliche Strahlenbelastung unter Tage arbeiten können. Nach Schätzungen wird die Rückholung mehrere Milliarden Euro kosten.


Quelle: Hamburger Abendblatt
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