Niederbayerische Grüne warnen vor AGRO-Gentechnik

Vor einem verlassenen Bienenstock in Wallerdorf weisen Markus Scheuermann, Josef Rosner, Rosi Steinberger und Eike Hallitzky auf die Gefahren der AGRO-Gentechnik und die vor allem für die Insekten giftigen Spritz- und Beizmittel hin.

Passau/Deggendorf (27.8.2008): eh in Wallerdorf (Lkr. Deggendorf) wartet bereits der Kreisvorsitzende und Hobby-Imker Josef Rosner. Hier ist das einzige Genmaisfeld in Niederbayern. Der Imker Rosner weiß, was Agro-Gentechnik bedeutet: „Der Honig ist unverkäuflich, wenn die Bienen mit den veränderten Pollen in Berührung kommen.“

Markus Scheuermann, der für die Grünen in den Bezirkstag will, erregt sich: „Die Verbraucherinnen und Verbraucher wollen kein Genfood und auch unsere Landwirte wollen sich nicht abhängig machen von den großen amerikanischen Saatgut-Konzernen. Warum also sind die Versuche in Bayern nicht schon längst beendet worden wie in anderen Ländern, warum ist Genmais bei uns erlaubt, während er in Österreich und Frankreich verboten ist, warum tritt Bayern nicht dem Bündnis gentechnikfreier Regionen bei?“

Immerhin habe man die Agrogentechnik mittlerweile von ihren anderen niederbayerischen Standorten vertreiben, verweist Hallitzky auf bisherige Erfolge der Grünen, bevor die grüne Rad-Armada zurückrollt – zu einer garantiert gentechnikfreien Maß auf dem Vilshofener Volksfest.

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